SPD: Auslachen einer Ministerin geht gar nicht! Echt jetzt?
- Klemens Kappe

- 3. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit

SPD-Chefin Bärbel Bas hat den Klassenkampf gegen die Arbeitgeber eröffnet! Diese haben nämlich bei einer Milchmädchen-Rede gelacht. In der hatte die Arbeitsministerin vorgerechnet, wie das Wunsch-Rentenniveau von 48% zu halten sei: denn, so meinte sie, die Beitragszahler werden nicht zusätzlich belastet. Schließlich würde die entstehende Beitragslücke aus Steuermitteln finanziert. Das ist wirklich lustig, aber Vorsicht: „Lachen verboten“. Denn laut SPD-Generalsekretär Matthias Miersch hätte alles mit dem Auftritt beim Arbeitgeberverband begonnen. „Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass das Auslachen einer Ministerin an dieser Stelle überhaupt nicht geht.“
Echt jetzt? Zugegeben, die SPD steht mit dem Rücken zur Wählerwand und hat völlig die Orientierung im umfragetiefen Labyrinth verloren. In der SPD-Zentrale muss dann jemand auf die geniale Idee gekommen sein: „Reisen wir einfach aus der Zukunft zurück“ und drehen den Kalender um 100 Jahre retour! "Klassenkaaaampf!" Gesagt getan. Bas hat das alte neue Feindbild hervorgekramt und weiß genau, „gegen wen wir gemeinsam kämpfen müssen“. Auch Miersch sieht die (Mit)Schuld beim Klassenfeind „Arbeitgeber“ und hofft auf deren Rückkehr zur Sachlichkeit! Äh, ist das sachlich? O-Ton Bas: „Da saßen sie, ich sag das jetzt mal ganz offen, die Herren – ja, meistens waren es Männer – in ihren bequemen Sesseln, der eine oder andere im Maßanzug, und die Ablehnung war deutlich zu spüren“.
So geht’s! Dieses Zitat könnte tatsächlich aus einer Zeit von vor 100 Jahren stammen. Und jeder weiß: aus dem Klassenkampf von damals wurde irgendwann „mein Kampf“! Und wie vor 100 Jahren stehen auch heute die „Meinkämpfer“ schon in den Startlöchern. Wäre es da nicht besser, wir belassen es bei einer Gedankenreise in die Vergangenheit und kehren real zurück in die Zukunft? Da gäbe es so eine Idee: SPD und Arbeitgeber überreichen sich gegenseitig rote Rosen und suchen nach einem Konsens, über den in Zukunft dann beide Seiten gemeinam lachen können! Bitte Bärbel Bas - besser Bosse in Brioni – als Alimentierung der AfD!
Bild: Unsplash



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